Armut, ein Begriff, der im 21. Jahrhundert nicht  mehr relevant sein sollte….eine hochentwickelte Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft, ein friedliches Land. Armut sollte es nicht mehr gehen. Das ist aber leider nicht so. Armut, soziale Ungleichheit und soziale Ungerechtigkeit gibt es immer noch. Auch hier in Deutschland. Ein Thema, das immer noch nicht gelöst ist. In den Bundesländern NRW und Hamburg steht “Armut” und die Frage der sozialen Ungleichheit im Mittelpunkt der Abiturprüfungen. Die Fächer SoWi (Sozialwissenschaften & Wirtschaft, NRW) und PGW (Politik-Gesellschaft-Wirtschaft, Hamburg) diskutieren die moderne Gesellschaft und mögliche Lösungen zur Problematik der sozialen Ungleichheit.

Armut – Soziale Ungleichheit – Abiturthema in SoWi und PGW

Was bedeutet Armut ganz konkret?

Ein Artikel aus “Böckler Impuls” hinterfragt dies. So ist Armut relativ. Die amtliche Statistik definiert, dass ein Haushalt dann von Armut gefährdet gilt, wenn dieser weniger als 60% des mittleren bedarfgewichteten Einkommens zur Verfügung hat. Das mag alles richtig sein, aber was heißt das für die Einzelpersonen oder Familien, was heißt das für das Wohngebiet, für die Ausbildungschancen, für die Stadtteilschule?

Das kleine Einkommen wird laut einer Studie von Eric Seils und Jutta Höhne  (WSI-Forscher; Quelle: bit.do/impuls0978) zu einem großem Problem.

Wie leben Familien unter der Armutsgrenze?

Es sind Kleinigkeiten, die sich zu großen Problemen aufsummieren. So zeigen die Autoren Seils und Höhne, dass Haushalte unterhalb der Armutsgrenze ihre Wohnräume nicht angemessen heizen können, dass das Geld nicht für eine gute Ernährung ausreicht und der Jahresurlaub eine Utopie bleibt. Die Wohnungen sind oft feucht, da nicht angemessen geheizt werden kann.

53,2% der Haushalte unter der Armutsgrenze können sich nicht einmal eine Woche Auszeit im Jahr in Form von Urlaub gönnen!

Meist  liegen die Wohnungen dieser Haushalte in Stadtteilen, die verstärkt Umweltlärm  (32,4%) und Vandalismus (27,9%) aufweisen.

Fasst man dies zusammen, dann sind Haushalte unterhalb der Armutsgrenze liegen auch deutlich mehr Stressfaktoren ausgesetzt. Die gesundheitliche Fürsorge ist nicht gegeben (kalte Wohnung, schlechtes Essen, keine Regenerationsmöglichkeiten) und so gibt es durchaus einen Zusammenhang zwischen Einkommen und Lebenserwartung.

Menschen mit wenig Geld sterben in Deutschland durchschnittlich deutlich früher als wohlhabende, so die Autoren des Zeitartikels aus dem Frühjahr 2016, das kann einen Unterschied von bis zu 11 Jahren ausmachen!

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