abiturlernen-Lernkonzept

abiturlernen-Lernkonzept

Mit dem Schuljahr 2010/2011 entstand mit abiturlernen.de ein Bildunginstitut das eine effiziente und erfolgsorientierte Vorbereitung auf die schriftliche oder mündliche Abiturprüfung in den Mittelpunkt seiner Arbeit stellt.

Das Gesamtkonzept von abiturlernen.de umfasst dreitägige Intensivkurse in maximal neun Teilnehmer umfassenden Kleingruppen, ein vielfältiges Angebot von Lernmaterialien, Abitur-Lerngruppen und individuell zugeschnittene Einzeltrainings.

Gegründet wurde das anerkannte Bildungsinstitut von Dr. Martina Henn-Sax.

Mit dem Schuljahr 2010/2011 entstand auf abiturlernen.de eine Lernplattform zur zielorientierten Vorbereitung auf das Zentralabitur. Das Gesamtkonzept umfasst Intensivkurse in Kleingruppen, ein vielfältiges Angebot von Lernmaterialien und individuell zugeschnittene Lernprogramme für einzelne Teilnehmer oder Kleingruppen.

“Bildung ist ein unentreißbarer Besitz.”
— Menander (341 v. Chr. bis 290 v. Chr.)

Das Herzstück unserer Intensivkurse sind SIE, unsere Teilnehmer. Ihre Belange, Ihre Lernprobleme und Fragen stehen im Vordergrund. Um Ihre Abiturvorbereitungsphase optimal zu gestalten setzt sich das Team von abiturlernen.de aus hoch motivierten und optimal geschulten Dozenten zusammen, die Sie in den Intensivkursen individuell betreuen!

Das Lehr- und Lernkonzept von abiturlernen.de

Das LernBaum-Konzept

Lernen ist weit mehr als Fakten pauken.

Es ist:

  • verstehen,
  • begreifen,
  • Zusammenhänge sehen, und den Lernstoff auf verschiedenen Ebenen durchdringen,
  • lehren und erklären,
  • sich das neue Wissen zu Eigen machen.

Im Schulalltag neigen viele Schüler dazu extrem viel Fach- bzw. Detailwissen in kurzen Zeiträumen auswendig zu lernen.

Die Hauptklagen der Schüler seien hier benannt:

  • Bewältigung zu großer Lernstoffmengen,
  • lange Ausarbeitungsphasen des print-lastigen Lernmaterials,
  • fehlende Struktur und Anleitung im Lernmaterial,
  • permanenter Zeitmangel.

Diese Problematik führt dazu, dass in der letzten Woche oder wenige Tage vor der Klausur alles verfügbare Informationsmaterial im Gehirn auswendig gespeichert wird um dann nach der Klausur direkt wieder vergessen zu werden. Dieses Lernspiel wiederholt sich von Klausur zu Klausur und steigert sich bis hin zur Abiturprüfung. Im Rahmen der von abiturlernen.de durchgeführten Vorbereitungskurse gibt es eine Vielzahl von Schülerinnen und Schülern zu beobachten, die mit dieser Kurzzeit-Lerntechnik sehr gut in die Jahrgangsstufen 12 bzw. 13 vorangeschritten sind, ohne wichtige Grundlagen oder Zusammenhänge tatsächlich verstanden zu haben.

Biologie als Beispielfach um die Prinzipien des Lernkonzepts zu verdeutlichen

Mein Hauptfokus liegt auf dem Abiturfach Biologie. Für mich als Biochemikerin ist sie die spannendste Naturwissenschaft, da die Biologie alles vereinigt (ob Chemie oder Physik) und in Form vielfältigster Lebensformen und -organisationen zeigt. Das macht die Biologie zu einem Fach, das sich durch ein extrem vielfältiges Detailwissen auszeichnet. Verschiedene Themenbereiche (z.B. von Stoffwechsel hin zu Evolution oder Entwicklungsbiologie) werfen zum einem sehr chemische zum anderen eher ethische Fragestellungen auf. Moderne Zweige der Biologie wie z.B. die Molekularbiologie entwickeln sich so rasant, dass der Schulbuchdruck kaum dieser extremen Entwicklung von Technik und Erkenntnis folgen kann.

Böse Stimmen behaupten wiederum: Biologie ist das Fach, welches von Schülern gewählt wird, wenn Sie sich sonst nicht an mathematisch-naturwissenschaftliche Fächer heran trauen. Verglichen mit Mathe, Physik oder Chemie kann in der Biologie tatsächlich Vieles durch auswendig lernen ausgeglichen werden. Vieles, aber eben nicht Alles!

Biologie also ein Fach der „Lerner“?

Lernstand in den letzten 6 -8 Wochen vor der schriftlichen Abiturprüfung

Wenn die Schüler an unseren Abiturvorbereitungskursen teilnehmen stehen sie wenige Wochen vor ihren schriftlichen Abiturprüfungen. Eigentlich sollte man meinen, dass man in der 12. oder 13. Klasse das Lernen an sich bereits gelernt haben sollte. Dies ist aber in der Regel nicht der Fall. Das Kurzzeitlernen ist die gängige Lernsituation. So haben die Schüler zwar noch den Lernstoff der Oberstufe im Kopf (Kommentar: ja, habe ich gehört), und sind auch in der Lage Sachverhalte in eigenen Worten wiederzugeben, doch zeichnet sich eine deutliche Unsicherheit ab.

  • Was gehört wohin?
  • Wo tauchen gleiche Prinzipien immer wieder auf?
  • Was ist wirklich wichtig?

Was fehlt ist der Überblick, die Zusammenhänge und oftmals auch die Grundlagen. Um im Bild der Bäume zu blieben: der Wald wird in der Regel nicht gesehen, der einzelne Detail-Baum oder gar das Detail-Blatt schon…

Das LernBaum-Konzept – Wofür steht der LernBaum?

So ist das LernBaum-Konzept auch der Natur entlehnt. Betrachten Sie einen Baum, so kann dieser nur gut heranwachsen, wenn das Samenkorn fruchtbare Erde zum heranreifen findet. Erste zarte Wurzeln bilden sich aus. Betrachtet man für das jeweiliges Abiturfach, so symbolisieren die Wurzeln das Grundlagenwissen.

 

  • Lernbaum ein Lernkonzept zur effizienten Abiturvorbereitung

    Der LernBaum symbolisiert die Phasen des Lernens und Verstehens. Die Wurzeln (mit einer dicken Pfeilspitze nach unten gekennzeichnet) stellen die Grundlagen des Lernens dar. Grundlagen, die in der Grund- und Mittelstufe gelegt werden müssen. Der Stamm verbindet die breite Krone mit den Wurzeln. Der Stamm symbolisiert Prinzipien und Zusammenhänge. Oftmals ist ein aufmerksames Beobachten eine wichtige Voraussetzung Prinzipien zu erkennen. Ein breiter starker Stamm hilft Details besser einzuordnen und Aufgaben ohne jedes Mini-Detail zu kennen zu einer Lösung zu bringen. Die Krone steht für das detaillierte Fachwissen. Auf den gesunden Wurzeln und einem starken Stamm kann das Detailwissen stetig ausgebaut werden. Auf den Strukturen und Prinzipien des „Mittelbaus“ kann es dann auch sicher geschultert werden. (Abbildung LernBaum: © Dr. Martina Henn-Sax, abiturlernen.de

Grundlagenwissen wird durch Lernwurzeln symbolisiert

Die jungen Wurzeln durchdringen die Erde und verankern den späteren Baum. So wie die Wurzeln unzählige Kontakte zur Erdumgebung ausbilden und so sollte das Grundlagenwissen vielfältig und fest verankert sein. Dies ist nicht nur für ein Fach gültig sondern stellt grundlegendes Wissen aller Fächer dar. Je besser verankert die Wurzeln umso einfacher für den Baum heran zu wachsen.

Das Beispiel Mathematik zeigt, dass kurzzeitige Wissensaneignung nur mäßig geeignet ist in diesem Fach voranzukommen. Grundlagen müssen verstanden sein um weiter aufzubauen.

Bild Baum ohne Wurzeln/Sturmbild Lothar….Baum ohne Wurzeln

  • Oft fühlen sich Schüler völlig entwurzelt. Die von ihnen gelegten Grundlagen reichen nicht aus weiterführenden Lernstoff der Oberstufe oder an der Universität zu stemmen. Das Lerngebäude kippt wie ein entwurzelter Baum in sich zusammen.

In der Biologie hingegen scheinen Grundlagen auf den ersten Blick vernachlässigbar. Schülerinnen und Schüler machen mit viel Lernfleiß nicht verstandene Inhalte durch Auswendiglernen wett.

Verglichen mit dem Baum in der Natur findet sich hier oft eine große breite Krone, die aber nur auf einem dünnen Stamm und ganz wenigen Wurzeln fußt.

Der Stamm verbindet Grundlagen mit Details

Der Baumstamm steht für die Prinzipien eines Faches.

  • Welche wiederkehrende Gesetzmäßigkeiten tauchen auf?
  • Wo ist der rote Faden?
  • Wie kann ich als Schüler Zusammenhänge herstellen bzw. als Lehrer Zusammenhänge zeigen?

Je besser diese Zusammenhänge und Prinzipien verstanden werden, umso dicker und tragekräftiger wird der Baumstamm.

Betrachtet man dies für die Biologie, so finden sich in allen Teilgebieten Prinzipien oder Basiskonzepte wie „Fortpflanzung & Entwicklung“, „Kommunikation“ usw..

Wichtig ist es über diese Prinzipien auch die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Teilbereichen des Fachs Biologie zu zeigen bzw. Verknüpfungen zu Chemie, Physik oder Mathematik herzustellen.

Krone des Wissens: Fakten & Details

Jetzt wird auch klar: die Krone ist ein schöner Schmuck die edel den Baum ziert und ohne die er auch nicht existieren könnte. Aber auch mit einer nur kleinen Krone lassen sich Prüfungen gut meistern, sind Wurzeln und Stamm gut ausgebildet.

Biologie ist ein Materialfach. Viele Informationen werden vorgegeben um eine Aufgabe lösen zu können. Die Details stecken in der Regel im Material (Abbildung oder Text) das es heißt verstanden zu werden.

Wie kann man Grundlagen, Zusammenhänge & Details in drei Tagen vermitteln?

Natürlich kann das Abiturwissen nicht in drei Tagen komplett neu erzeugt werden. Der Intensivkurs kann auf dem Lernstand der Schülerinnen und Schüler aufbauen. Die teilnehmenden Schüler starten nicht bei Null, sie stehen 6 – 8 Wochen vor ihrer schriftlichen Prüfung. Die Köpfe sind voller Detailwissen. Im Bild des LernBaumes liegen tonnenweise Blätter im Kopf der Lernenden, die es nun gilt zu bündeln, auf Fäden zu spinnen, das vorhandene Wissen zu verknüpfen!

Die drei Tage intensives Lernen in einer kleinen Gruppe (maximal 9 Teilnehmer) mit einem erfahrenen Dozenten an der Spitze ermöglichen eine enorme Lerndynamik. Themenbereiche, die durch das Arrangement der Schulstunden oder die Lage der Ferien voneinander getrennt waren rücken pötzlich zu einem Bild zusammen. So erleben Teilnehmerinnen und Teilnehmer oftmals „AHA-Erlebnisse“, wenn Problematiken der Ökologie in Evolution oder Stoffwechsel ebenso zum Tragen kommen. Ein ganz bizarres Beispiel aus einem der Kurse war das Verständnis des zentralen Stoffwechsels. Statt dem großen Bild des abbauenden Stoffwechsels waren nur einzelne, dazu unverständliche Reaktionen im Schülergehirn angekommen. Wie soll dieses Halbjahr überhaupt gemeistert werden? Fünf von neun Teilnehmern schienen völlig verloren im Dschungel der unverständlichen (da abgewählten) Chemie. Was ganz offensichtlich im Unterricht vergessen worden war: Einen Überblick über den abbauenden Stoffwechsel zu geben. Wie hängen Glykolyse und Citratzyklus zusammen. Wie ist es möglich, dass die Atmungskette am Ende für die Erzeugung der Energie sorgt? Warum waren all die Schritte zuvor nötig? Mit einer klärenden Abbildung, die immer wieder an den Verknüpfungspunkten genutzt wird, war der Dschungel dann plötzlich sehr übersichtlich. Dann muss der Biologie-Lkler auch kein Chemie-Crack sein.

Beispiele aus der erfahrenen beruflichen Praxis können den Schülerinnen und Schülern oftmals zeigen, wo Zusammenhänge notwenig werden. Daher sind die bei abiturlernen.de beschäftigen Dozenten nicht zwangsläufig Lehrerinnen und Lehrer, sondern Wissenschaftler, Quereinsteiger in den Schuldienst oder auch Promotionsstudenten mit exzellenten Lehrqualitäten.

Als Dozent selbst den Lernstoff „erarbeitet“ zu haben und damit auch einen Einblick in die berufliche Praxis geben zu können ist eine wichtige Resource in Sachen Wissensvermittlung. Dies gilt für die Laborerfahrung in Chemie oder Biologie genauso wie für direkte Einblicke in politische Vorgänge durch Berufserfahrung in Berlin oder Brüssel.

Lernen ist individuell und persönlich!

Die kleine Lerngruppe macht die intensive Abiturvorbereitung zu einem sehr persönlichen, an die Gruppe angepassten Erlebnis. Viele unserer Intensivkursteilnehmer melden sich nach ihrer Kursteilnahme zurück und verwenden die Lernunterlagen noch beim späteren Studium. Je mehr Verknüpfungspunkte zum Alltag der Schüler und zum abiturrelevanten Lernstoff im Abiturintensivkurs gefunden werden konnten umso tiefer verankert wird das Lernerlebnis und damit auch das Wissen.

Den Endspurt der Abiturienten begleiten die im Kurs verwendeten Lernunterlagen als auch die Möglichkeit jederzeit beim Dozenten Emailanfragen stellen zu können.

Für die 2014 gestartete Initiative “Frauen unternehmen” des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie wurde Dr. Martina Henn-Sax als eine von 180 Botschafterinnen dieses Netzwerks ausgewählt.

Impressionen der Auftaktveranstaltung vom 29.10.2014 in Berlin

 

BmWi Siegel Frauen unternehmen

Auszeichnung des BmWi für Vorbildunternehmerin Dr. Martina Henn-Sax