Das Lösen von Abituraufgaben ist lebensnotwendig! Hilfe bieten dabei die sogenannten Operatoren.
Operatoren….das Wort ist mit vielen Bedeutungen belegt: vergleiche den verlinkten Wiki-Eintrag!
Die Operatoren, die uns hier interessieren sind Arbeitsanweisungen zur Lösung der gestellten Abituraufgaben.
Jede der Fragen in einer Abituraufgabe enthält eine sehr klare Arbeitsanweisung. Die “Geheimsprache” der sogenannten Operatoren muss dazu aber verstanden werden! So hat jede Aufgabe drei Schwierigkeitesebenen:
1. Reproduktives Wissen
Diese Aufgabenstufe verlangt also allein gelerntes in eigenen Worten wiederzugeben. Machen Sie hier alles korrekt können Sie bis zu 30% der Gesamtpunkte einer Abituraufgabe erzielen.
2. Bekanntes Wissen an unbekanntem Beispiel
Die meisten Punkte können Sie mit den sogenannten Reorganisationsfragen erzielen. Sie machen ca. 50% der Gesamtpunkte einer Abituraufgabe aus! Ein im Unterricht vermittelter Sachverhalt wird in der Aufgabe an einem unbekanntem Beispiel dargestellt.
3. Transferwissen
Die verbleibenden ca. 20% der Punkte können Sie durch lösen der sogenannten Transferaufgaben erhalten. Hier wird von Ihnen erwartet, was “draußen” im Leben am wichtigsten ist: unbekanntes durch die eigene kreative Denkleistung zu lösen!
Wie erkennen Sie nun die einzelnen Ebenen in der Aufgabenstellung?
Hier kommen die Operatoren ins Spiel. Einzelne Operatoren (also Fragenformulierungen) stellen ganz bestimmte Erwartungen daran, wie Sie eine Aufgabe lösen.
Als Beispiel sei genannt:
„Skizzieren Sie“ ….. oder „Zeichnen Sie“…..
Während in einer Skizze die wesentlichen Eigenschaften dargestellt werden müssen, ist bei einer Zeichnung eine exakte Darstellung verlangt. Das ist ein großer Unterschied!
Wer mehr über Operatoren wissen möchte sollte am Online-Seminar Biologie-Abituraufgaben lösen am 20. Januar 2011 teilnehmen.

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