Sorry an ALLE Bolgleser, die nicht in Niedersachsen ihr Abitur schreiben. Die nächsten Blogartikel werden sich um das niedersächsische Biologie-Abitur drehen. Dies ist zum Schuljahr 2011/2012 extrem wichtig, da die Vorgaben des niedersächsischen Kultusministeriums weg von den in den letzten 6 Jahren gewohnten Themenschwerpunkten hin zu einem Kerncurriculum gehen.

100% Konzentration auf Biologie

In Niedersachsen trifft diese Umstellung übrigens nicht nur das Biologieabitur sondern auch andere Fächer wie zum Beispiel Chemie oder Politik & Wirtschaft.
Die Kerncurricula können vom Server des Kultusministeriums herunter geladen werden (Link:http://db2.nibis.de/1db/cuvo/ausgabe/index.php?mat1=16).
Als Vorankündigung: Chemie und PoWi wird auch noch ausführlich betrachtet…..aber erstmal 100% Konzentration auf Biologie.

Was sind Kernkompetenzen?

Nun das Kerncurriculum (oder kurz: KC) konzentriert sich auf die sogenannten Kernkompetenzen. Es reicht also nicht aus nur fachlich fit zu sein.
Laut der EPA (Einheitliche Prüfungsanforderung in der Abiturprüfung) werden die Kernkompetenzen folgendermaßen eingeteilt:
•    Kompetenzbereich Fachkenntnisse
•    Kompetenzbereich Methoden
•    Kompetenzbereich Kommunikation
•    Kompetenzbereich Reflexion
Das klingt alles erstmal ziemlich abstrakt und weit weg von der Biologie. Diese Kompetenzen (außer den Fachkenntnissen) sind nicht ausschließlich auf die Biologie begrenzt. Es sind Kompetenzen, die allgemein ein sogenanntes „wissenschaftliches Arbeiten ermöglichen.

Was beschreiben die Kernkompetenzen?

Laut Definition des KC – umfassen die Kernkompetenzen Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie Bereitschaften, Haltungen und Einstellungen, über die Schülerinnen und Schüler verfügen müssen, um den neuen Anforderungen der Abiturprüfungen gewachsen zu sein. (Zitat) „Ein Kompetenzerwerb zeigt sich darin, dass zunehmend komplexere Aufgabenstellungen gelöst werden können.“ Dabei werden die geforderten Kompetenzen schon in den Schuljahren der Sek I angelegt und in der Oberstufe vertieft. So sollten Schülerinnen und Schüler auf vorhandenes Wissen zurückgreifen können, aber ebenso  bei nicht vorhandenem Wissen durch eigene Recherche Ausgleich schaffen. Dabei ist es wichtig, dass zentrale Zusammenhänge erkannt und Lösungsmöglichkeiten erprobt werden. (Quelle: Kerncurriculum Biologie, Land Niedersachsen www.cuvo.nibis.de)

Goethes Idee – Wissen anwenden

Nur Wissen, das auch aktiv genutzt wird ist sinnvoll und bleibt im so Gedächtnis.
Wie schon Goethe sagt: „Es ist nicht genug zu wissen, man muss auch anwenden; es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun“
Dabei spielen Lernstrategien eine wichtige Rolle. Wie können Lernprozesse organisiert werden? Wie kann Gelerntes mit Neuem verknüpft werden? Was habe ich wirklich daraus gelernt?
Die Kernkompetenzen Fachwissen, Kommunikation, Methoden und Reflexion tragen sehr gut dazu bei, vom „Kurzzeit-Auswendiglernen“ zu einer nachhaltigen Lernstrategie zu gelangen.

Was wird in den einzelnen Kompetenzbereichen nun gefordet?
Wie verändern sich die Inhalte bzw. die Vermittlung der Biologie dadurch?
Was wird im Abi 2012 anders sein……

Mehr in den nächsten Tagen:-)

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