Tag 28 bringt Ihnen eine  einfache aber sehr effiziente Lerntechnik: aktives Zuhören!
Lernen muss aktiv stattfinden (Sie erinnern sich: „Use it or loose it“).
Ein chinesisches Sprichwort sagt (ich habs aus einem englischen Buch und will nicht nochmal übersetzen:-)):
TELL ME – I FORGET
SHOW ME- I REMEMBER
INVOLVE ME – I UNDERSTAND.
Das alte Sprichwort redet über nichts anderes als

aktives Lernen„.

Dieses aktive Lernen ist nicht immer leicht, v.a. dann nicht wenn der Unterricht frontal und langweilig gestaltet ist. Der Zuhörer bleibt passiv, schaltet nach 10 Minuten ab und der Versuch den bereits gehörten Stoff nochmals nachzuarbeiten geht am Schreibtisch zuhause meist schief.
Was tun! Hören reicht nicht, gehörtes wird sehr schnell vergessen, wird es nicht mit anderen Sinneseindrücken verknüpft.Wie kann sich Schüler nun in das aktive Lernen einbringen?

Aktives Zuhören – ist das möglich?

Kann aktiv zugehört werden?  Ja, kann. Der Lehrende sieht sehr wohl welche/r der SuS noch bei der Sache ist. …optisch leicht erkennbar an der Körperspannung, dem wachen Gesichtsausdruck, wenn es super läuft an gestellten Fragen.

Wie funktioniertd aktives Zuhören?

Optimalerweise beginnt das aktiv sein schon vor dem eigentlichen zuhören. Wenn es möglich ist, sollte ein Vortrag, eine Unterrichtsstunde, eine Exkursion vom Schüler vorbereitet sein. Es fällt viel leichter einem Vortrag oder dem Frontalunterricht zu folgen, wenn einige Fakten oder Fachwörter schon bekannt sind.
Aktives Zuhören ist ein „time saver“. Wer richtig zugehört hat, spart sich wildes nachschlagen vor der Prüfung. Wer richtig zugehört hat, kann im rechten Moment eine wichtige Frage stellen. Wer richtig zuhört, kann seine eigenen Schlussfolgerungen ziehen!
Beim aktiven zuhören werden neue Informationen mit bereits bestehendem Wissen verknüpft. Aktives zuhören lässt den roten Faden immer wieder sichtbar werden und ein guter Lehrer wird den roten Faden auch immer wieder aufnehmen und den Zuhörern zeigen.  Kritische Zuhörer bleiben wach. Sie hinterfragen den Lehrer oder Dozenten, decken seine Lücken auf, fordern ihn zum Nacharbeiten.
Sehen Sie das aktive Zuhören doch mal als Sport. Jeder Fehler den Sie entdecken ist ein Punkt auf Ihrer Aktivliste. Und! lassen Sie sich nicht von den Geschichten Ihres Lehrers ablenken. Bewahren sie den kritischen Blick auf den roten Faden…
Genug gelesen über das Thema Zuhören? Zuhören ist offensichtlich keine kleine Entspannungsrunde sondern anstrengende Arbeit. Aber  – und deshalb  schon wieder von extremem Vorteil- Sie sparen sich Kraft zehrende Stunden am Schreibtisch. Falls Sie sich schon mal gefragt haben warum X immer schon um 15:00 ins Freibad geht, 15 Punkte schreibt und Sie mit 8  von Klausur zu Klausur schleppen und nie vor 17:00 den Schreibtisch verlassen, dann mag es sein dass X „einfach“ nur aktiv zugehört hat!

Zuhören trainieren:

  • Zuhören erfordert Aufmerksamkeit!
  • Blickkontakt zum Vortragenen (Lehrer) halten
  • aus Vorgetragenem Fragen formulieren (gerne als Notiz)
  • Gesagtes immer wieder zusammenfassen (gerne auch als Notiz)

Viel Erfolg!

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