Themenschwerpunkt: Internationale Sicherheits- und Friedenspolitik

Neben Demokratie und sozialer Rechtsstaat, Wirtschaftspolitik und sozialter Marktwirtschaft stehen internationale Fragestellungen im Mittelpunkt des niedersächsischen PoWi-Abiturs 2013. So stellt die internationale Friedens- und Sicherheitspolitik einen zentralen Themenschwerpunkt. Anbei ein Auszug aus den Vorgaben des Bundeslandes Niedersachsen:

12/1: Internationale Sicherheits- und Friedenspolitik
1. Internationale Herausforderungen
• Globale Ressourcen und Ressourcensicherung (insbesondere Konflikte und Abkommen am
Beispiel von Energiearten und Emissionen)
2. Akteure und Strategien der internationalen Sicherheits- und Friedenspolitik
• Deutsche Außen- und Sicherheitspolitik seit 1989/90 und die Rolle der Bundeswehr (insbesondere die Einordnung Deutschlands in UN-, EU- und transatlantische Zusammenhänge)
• Möglichkeiten internationaler Institutionen und Organisationen (UNO, NATO, EU) zur Friedenssicherung und Konfliktbewältigung

Definitionen zu Sicherheitspolitik – PoWi Abitur Niedersachsen

Auch hierzu haben wir wieder ein paar Definitionen als Lernhilfe für Sie zusammengestellt:
UNO:
Vereinte Nationen oder United Nations Organisation.
Aus den Erfahrungen und Greul des ersten Weltkrieges entwickelte sich der Vöklerbund. Da aber große Staaten nie Miglied im Völkerbund waren, war sein Einfluß eher gering.
Nach dem zweiten Weltkrieg konnte die Charta der vereinigten Nationen auf der Konferenz von Jalta vorgestellt werden. Im Juni 1949 wurde diese von 50 Staaten unterzeichnet!
Das Ziel der UNO liegt in der Sicherung des Weltfriedens (Blauhelme), des Völkerrechts, dem Schutz der Menschenrechte und einer friedlichen internationalen Zusammenarbeit. Dabei stehen wirtschaftliche, soziale und humanitäre Projekte im Vordergrund.
Die UNO wird von inzwischen 193 Staaten getragen und derzeitiger Generalsekretär der UN ist Ban Ki-moon.
NATO:
North Atlantic Treaty Organisation oder Nordatlantisches Verteidigungsbündnis.Das Verteidigungsbündnis der westlichen Welt wurde zum Schutz vor der Bedrohung durch den ehemaligen Warschauer Pakt, also dem Ostblock 1949 gegründet. Kernidee der NATO ist das Hilfsversprechen der Mitglieder untereinander zur militärischen Hilfe wenn einer Mitgliedsstaaten angegriffen wird.
Momentan hat die Nato 28 Mitgliedsstaaten. Europa und USA, Kanada stellen die Mitgliedsländer. Hauptsitz der NATO ist Brüssel.
EU:
Europäische Union oder European Union
27 europäische Staaten sind Mitglieder der EU. Inzwischen gibt es eine einheitliche europäische Währung, den Euro. Aus ersten Wirtschaftsbeziehungen der Staaten Belgien, BRD, Frankreich, Italien, Luxemburg und Niederlande hat sich die heutige, europaumspannende EU entwickelt. Gemeinsame Wirtschaftsräume, gemeinsames politisches Handeln ist Ziel der EU. So sind 60 Jahre Frieden in Europa nach zwei Weltkriegen sicherlich eines der Ergebnisse der EU!
-> Übrigens! Nobelpreise sind oftmals Ideengeber für Abituraufgaben. Im Herbst 2012 wurde der Friedensnobelpreis an die Europäische Union vergeben! Vielleicht ein inhaltlicher Tipp für eine Abituraufgabe!
Bundeswehr:
Als Bundeswehr werden die Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland bezeichnet. In Friedenszeiten unsteht die Bundeswehr dem Verteidigungsminister. Minister und Ministerium gehören nach Zuordnung und Personalumfang nicht der Bundeswehr an, sondern sind Teil der Bundesregierung. Im Verteidigungsfall geht die Befehls- und Kommandogewalt auf den Bundeskanzler über. Dies ist im Artikel 115b des Grundgesetzes verankert. Alle Einsätze der Bundeswehr als bewaffnete Streitkraft unterliegt dem Beschluß des Deutschen Bundestages! Die Bundeswehr ist eine Parlamentsarmee.
Im Mai 1949 wurde die Bundesrepublik Deutschland gegründet. Die NATO-Gründung erfolgte nur wenig früher, im April 1949. 1955 wurde die BRD Mitglied der NATO und begann kurz darauf mit dem Aufbau von Steitkräften. Gleichwohl eine Armee ist die Bundeswehr – durch den besonderen historischen Kontext – eine Verteidigungsarmee.
So hat sich das Bild der Bundeswehr von 1949 bis 1989 durch die Verhältnisse des kalten Kriegs geprägt. Mit der Deutsch-Deutschen Vereinigung (1989 bzw. 1990) wurde auch international ein neues Weltbild geschaffen, dass nun ohne die Blöcke „blau“ und „rot“ auskommen musste.
1994 stimmt der Deutsche Bundestag zum ersten Mal einem bewaffneten Auslandseinsatz zu. Einsatzgebiet war Bosinien bzw. Herzegowina. Seit dieser Entscheidung ist die Zahl der Auslandseinsätze stetig gestiegen. Ein Beispiel ist der langjährige Einsatz in Afganistan.

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