Liebe Blogleser,
diese Frage ist nicht unwichtig auf Ihrem Weg durch die Oberstufe: „Ist ein gutes Abitur planbar?“
So mancher stellt sich die Frage, wie es Schülerinnen und Schüler schaffen mit einem 1,X-Abitur die Schule zu verlassen. Das ist nicht nur für das Ego extremes Balsam, auch für die Auswahl des Studienfaches ist dies eine hervorragende Voraussetzung. Viele Fächer sind NC-Fächer und die Abiturnote ist ein wichtiges Kriterium den erwünschten Studienplatz im Traumstudienort zu erhalten.

Früh beginnen!

Grundregel Nummer 1 auf dem Weg zur guten Abiturnote ist ein rechtzeitiger Start! Also (vorausgesetzt Sie sind im G8-Zug) zu Beginn der 11. Klasse, genau dann wenn die Oberstufe für Sie beginnt. Sie sollen nicht zum Streber mutieren. Ich weiß, das ist keiner gerne! Was ich Ihnen allerdings ganz gerne vorschlagen würde ist von Anfang an strukturiert und gut organisiert mitzuarbeiten und die jeweiligen Klausuren vorzubereiten.

Strukturiert arbeiten!

Diese Lernarbeit ist zeitlich sehr überschaubar. Seien Sie aktiv im Unterricht, machen Sie sprichwörtlich Ihre Hausaufgaben, fertigen Sie kurze Zusammenfassungen der letzten Unterrichtsstunde an….wenn Sie dies tun, dann ist die Klausurvorbereitung recht überschaubar und genauso die Abiturvorbereitung. Ihre Unterlagen sind auf diese Weise gut sortiert.
Ein Tipp: finden Sie einfach für jede Unterrichtseinheit eine Überschrift. Das Überlegen von Überschriften ist bereits die Seitenzusammenfassung…
Je nach Fach kann auch der Bezug zu aktuellen Themen ein guter Aufhänger zu sein sich Fachinhalte zu merken und Wissen besser verknüpfen zu können. Je leichter Ihnen dieses Verknüpfen ist, umso besser werden Sie aus Klausuren und der Abiturprüfung herauskommen.
Betrachtet man die Kosten-Nutzen-Analyse eines solchen Verhaltens, dann ist diese äußerst günstig. Wenig Aufwand, regelmäßig betrieben im Vergleich zu panischen Lernattacken, durchgearbeitete Nächte und geringen Ausbeuten.

Rechnen zur guten Abiturnote!

Nicht unwichtig – neben der eigentlichen Lernarbeit – ist ein gut geplantes Abitur. Welche Fächer wählen Sie als Prüfungsfächer. In den meisten Bundesländern sind dies 5 Fächer. Sie legen 4 schriftliche, eine mündliche Prüfung ab. Neben den Prüfungsfächern müssen Sie aber – je nach Profil – noch weitere Fächer belegen. Sprachen, Mathe, PoWi….welche diese immer sein werden. Wählen Sie klug!

Eine deutliche Erleichterung in all der Planung sind Abiturrechner. Gerne möchte ich Ihnen die Variante von schuelerpilot.de empfehlen. Mit Hilfe dieses Rechners wird die Planung nochmals leichter. Sie können hier leicht sehen wie viel ein bestimmtes Fach in Ihre Abiturnote zählen wird und welche Fächer sie nur „belegen“ müssen.
Informieren Sie sich über die Bedingungen Ihrer Abiturvorgaben.

Erfolgreich abschließen!

Der Endspurt hat seinen ganz eigenen Regeln. Selbst wenn Sie die kompletten zwei Jahre immer perfekt mitgearbeitet haben, jetzt geht es darum an einem Tag das komplette Wissen parat zu haben. Ruhig zu bleiben, wenn die Fragestellung etwas „strange“ ist, motiviert zu bleiben die volle Leistung zu bringen, nicht zu früh aber auch nicht zu spät auf dem Zenit der Leistung angelangt zu sein.
Hier ist es hilfreich einen durchdachten Lernplan zu erstellen:

Es kann hilfreich sein mit Freunden zusammen eine Lerngruppe zu bilden oder professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen und im Form eines Repetitoriums oder eines Intensivkurses den Lernstoff nochmals komplett zu wiederholen und diesen – von einem erfahrenen Lehrer oder Dozenten unterstützt – an Abituraufgaben anzuwenden.

Wechseln geht immer….

Ok! Man ist nicht jeden Tag gleich motiviert. Nicht jedes Fach ist gleich spannend….es kostet Energie die Unterrichtsunterlagen nochmals „schnell“ durchzusehen….und die Gewohnheit drückt einem schnell wieder zurück in alte Verhaltensmuster der Aufschieberitis und des süßen Nichts-Tun….so sind wir nun mal gestrickt, leider.
Trotzdem, auch noch kurz vor dem Abitur ist eine Umstellung möglich. Dann ist der Zeitaufwand höher, aber ein gutes Abitur ist immer noch möglich. Hierfür kann der Abinoten-Rechner wieder wichtig werden. Welche Noten habe ich bereits auf dem Konto? Was fehlt? Wo muss mehr Energie reingesteckt werden…

Warten Sie also nicht bis es zu spät ist. Beginnen Sie rechtzeitig. Ihre Noten, Ihre Familie uns Sie selbst werden sich dafür danken…VIEL ERFOLG

 

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