Liebe Blogleser,
Chemie als Abiturprüfungsfach in Niedersachsen zu belegen ist nicht Ohne! Nicht zu schaffen ohne Lernaufwand, ohne Lernverständnis für Reaktionsmechanismen, Stoffe, Teilchen, Eigenschaften und auch nicht zu schaffen ohne die Anwendung des Chemiewissens!

Wie Durchblick schaffen?

Die Vorgaben machen es Schülerinnen und Schülern als auch den Oberstufenlehrern nicht ganz einfach. Vieles ist zu beachten. Da gibt es die grundsätzlichen „Einheitlichen Prüfungsanforderungen zur schriftlichen Abiturprüfung“ und das Kerncurriculum. Die Lerninhalte werden in die Basiskonzepte gegliedert. Diese sind

  1. Stoffe – Teilchen
  2. Struktur – Eigenschaft
  3. Donor – Akzeptor
  4. Energie
  5. Kinetik und chemisches Gleichgewicht

Die Basiskonzepte sortieren nach grundlegenden chemischen Konzepten. Das schafft Ordnung, wenn der Chemiestoff einmal komplett erlernt wurde. Schülerinnen und Schüler soll damit ein besseres Verständnis ermöglicht werden. Leider ist dies oft nicht der Fall, da zur klassichen Aufteilung in

  • Anorganische Chemie
  • Organische Chemie
  • Physikalische Chemie

nun die einzelnen Teilgebiete in die Basiskonzepte zerschlagen werden.

Chemie unterrichten: die Kunst des Verbindens…

Im Anschluss habe ich zwei Mindmaps für Sie zusammengestellt. Eines das die Lerninhalte der Oberstufenchemie in die 5 Basiskonzepte unterteilt.

Chemie-Lernstoff in die Basiskonzepte unterteilt.

Die Lerninhalte der Oberstufen-Chemie wurden hier den fünf Basiskonzepten zugeordnet. So wird der Lernstoff im Kerncurriculum unterteilt.


Das zweite Mindmap ist ganz klassisch in AC, OC und PC unterteilt. Ein Beispiel wie „Naturstoffe“ schneidet mehrere Basiskonzepte an bzw. mit diesem Beispiel können alle fünf Basiskonzepte (Stoffe-Teilchen, Struktur-Eigenschaft; Donor-Akzeptor, Kinetik und chemisches Gleichgewicht und Energie) vermittelt werden.
Beide Mindmaps können übrigens gratis in unserem abiturlernen-Shop heruntergeladen werden.
AC, OC und PC - Chemielernstoff der Oberstufe.

Die Lerninhalte der Chemie in der klassischen Aufteilung von anorganischer, organischer und physikalischer Chemie.


Nun besteht die Kunst eines guten Chemieunterrichts Beispiele zu finden, mit denen möglichst viele Basiskonzepte aufgezeigt werden können.
Prinzip ist dabei Verständnis für die chemischen Vorgänge herzustellen. Die Schülerinnen und Schüler sollen die grundlegenden Mechanismen der Chemie verinnerlichen und diese dann an unterschiedlichsten Aufgabenbeispielen anwenden können.
Das Kerncurriculum gibt Beispiele vor. Eines dieser Beispiele ist der Themenbereich „Treibstoffe“. Hier können über das gewählte Beispiel die Basiskonzepte „Energie“ (Verbrennung, Verbrennungsprodukte), „Donor-Akzeptor“ (Redoxreaktionen, Brennstoffzelle), „Struktur-Eigenschaft“ (funktionelle Gruppen…), und „Stoff-Teilchen“ (Alkane, Alkene, Alkine..) abgearbeitet werden.
Den einzelnen Schulen bzw. den Fachlehrern ist freigestellt an welchen Beispielen sie den Lernstoff vermitteln.

Chemie-Fakten lernen, sicher! Aber anwenden des Wissens ist der Schlüssel zum Erfolg!

Nun, die Fakten des Texten kurz zusammengefasst:

  • Die Themenvielfalt der Chemie wird an unterschiedlichen Beispielen vermittelt.
  • Die jeweilige Schule kann/soll ihr eigenes schulinternes Kurriculum entwickeln.
  • Sie müssen in der Lage sein die grundlegenden Zusammenhänge zu erkennen und diese auf unterschiedlichste Beispiele anwenden.
  • Abituraufgaben werden nie Faktenwissen direkt abfragen, sondern mit Hilfe von gegebenen Materialien, Gleichungen, Texte etc. von Ihnen Kompetenzen der Problemlösung einfordern.

Als Konsequenz für Sie:

  • Ganz gezielt  die grundlegenden Sachverhalte der Chemie erlernen.
  • Ihr Chemiewissen immer wieder an Abituraufgaben anwenden!
    • Hierbei ist Vorsicht angebracht: Abituraufgaben, die vor 2012 gestellt wurden basieren auf den damals eingesetzten Themenschwerpunkten (Prüfungsjahrgänge 2006 – 2011). Erst ab 2012 wird das Chemieabitur nach den Vorgaben des Kerncurriculums geprüft! Die Aufgabenstellung hat sich von „reproduktiv“ deutlich in den Bereich der „Reorganisation“ und des „Transfers“ verschoben.

Intensivkurs vor der Abiturprüfung – Durchblick, Verständnis und Sicherheit!

Das Unterfangen sich auf die Chemieabiturprüfung vorzubereiten ist nicht wirklich einfach. Umso mehr freut es uns, dass wir für das vergangene Prüfungsjahr wieder sehr schöne Rückmeldungen unserer Teilnehmer erhalten haben.

Glücklicher Teilnehmer des ChemieAbi-IK in Niedersachsen.

Feedback eines Kursteilnehmers aus dem ChemieAbi-Intensivkurs in Niedersachsen (Abiturjahr 2014).


So ist es unserem Dozenten Johannes Füllgrabe offensichtlich gelungen den Lernstoff aus zwei Jahren Oberstufe im dreitägigen Intensivkurs so zu vermitteln, dass die Anwendung in der Abiturprüfung leicht gefallen ist. Dies ist an der deutlichen Notensteigerung (von 10 auf 13 bzw. von 9 auf 12!) gut zu erkennen.
Teilnehmerstimme aus dem ChemieAbi-Intensivkurs NDS 2014.

Zufriedener Kursteilnehmer! Eine Leistungssteigerung von 9 auf 12 Punkte in der schriftliche Prüfung spricht für sich.


Auch im Prüfungsjahr 2015 werden wir Sie sicher und erfolgreich durch Ihre Abiturprüfung bringen. Mit unterstützenden Mindmaps, Repetitorien und natürlich den seit 2006 bewährten dreitägigen Intensivkursen!

 
 

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.