Liebe Blogleser,
wie lernen Sie auf Ihre Abiturprüfung? Wissen Sie, welcher Lerntyp Sie sind?

Wie lernen Sie? Kennen Sie diese Lerntechniken?

1. Lernen mit allen Sinnen!

Egal welcher der Sinne ihr bevorzugter Lernkanal ist, nutzen Sie alle Sinne! Je mehr Verknüpfungen beim „BEGREIFEN“ der Lerninhalte geschaffen werden umso besser!

2. Minute Paper

Das Minute Paper ist ein exzellentes Mittel um Unterrichtsinhalte schnell zusammenzufassen. So kann Unterrichtsnach- bzw. Vorbereitung in wenigen Minuten erfolgen.
Folgende Fragen nach der Stunde kurz auf der Unterrichtsmitschrift beantworten:

  • Was habe ich in der vergangenen Unterrichtsstunde gelernt?
  • Was und wie haben wir (das) gemacht?
  • Was war das Ergebnis dieser Stunde?
  • Was habe ich für MICH gelernt?!
  • Welche Fragen sind offen geblieben?

Das geht super schnell und die Unterrichtsinhalte sind mit Ihnen verknüpft…

3. Rote-Kasten-Sammlung

Das Ziel des Roten Kastens ist es eigene Lernzusammenfassungen bzw. Lernunterlagen zur Klausur- und Abiturvorbereitung zu erstellen. Hierbei müssen Sie sich das Lernthema wirklich„zu Eigen“ machen
So benötigt die Erstellung eines Roten Kastens zwar mehr Zeit als das Minute Paper, ist aber dann in der Abiturvorbereitung unschlagbar! Folgende Regeln sind zu beachten:

  • vor dem eigentlichen Aufschreiben: sich mit der Thematik AKTIV auseinandersetzen!
  • Nichts aufschreiben, das nicht verstanden wurde
  • in eigenen Worten formulieren (mein Vorwissen, meine Verknüpfung, was ist mir wichtig?)
  • gute Formulierungen, die mir gefallen und ich verstanden habe kann ich übernehmen
  • „ein Bild sagt mehr als 1000 Worte“ -> Skizzen anfertigen, Ablaufschemata verwenden…
  • Beispiele und Gegenbeispiele aufführen
  • Tabellen oder Listen zur Strukturierung einsetzen
  • Vorstellungen (z.B. Bruchrechnen/Pizza teilen) miteinbauen
  • eine „Gebrauchsanleitung“ aufschreiben….–> wie gehe ich mit dieser Formel um, wie ist diese Graphik auszuwerten?

Optimaler weise lässt man Jemanden diese Unterlagen überprüfen, dem man sowohl menschlich als auch fachlich vertraut!
Wie bereits erwähnt: der Lernaufwand ist sehr hoch, die Wissensausbeute aber auch!

4. Mindmaps

Bei der Erzeugung eines Mindmaps geht es um die visuelle Darstellung eines Lernthemas. Die Gedankenkarte strukturiert das Wissen auf dem Papier aber auch im Kopf! Auch diese einfache Technik kann gut zur Abiturvorbereitung eingesetzt werden. Sie macht das Lernthema „zu Eigen“ indem die Strukturierung ganz eigene Akzente setzen kann. Gerade visuelle Lerntypen bevorzugen diese Möglichkeit der Darstellung.

Mindmap Biologie

Ausschnitt BioAbi-Mindmap Niedersachsen 2016. Das Mindmap bietet dem Lernenden eine visuelle Darstellung der Lerninhalte. Zusammenhänge können so einfach sichtbar gemacht werden. Zum einen gibt das Mindmap Überblick über den Lernstoff, lässt aber auch nicht die Detailinformationen aus!


Das Mindmap hat unzählige Anwendungsmöglichkeiten:

  • Assoziationsmöglichkeiten!
  • Bildliche Darstellung
  • Sortieren in der Karte und im Kopf
  • vielfältig einsetzbar
  • Ideen sammeln
  • Sachtexte strukturieren
  • Vortrag gliedern
  • Protokoll anlegen
  • Zeitplanung
  • Organisation
  • Lernarbeit
  • Mitschreiben im Unterricht….

5. Spacing Effect: geplantes Wiederholen und Anwenden der Lerninhalte

Langfristig können Lerninhalte nur präsent gehalten werden, wenn diese in regelmäßige Abständen wiederholt werden.
„Use it or loose it!“ ist die Devise.
Zu Beginn des Lernens soll in kurzen Abständen, dann mit immer größeren Lernpausen dazwischen wiederholt werden….
In der Tabelle haben wir alle Angaben nochmals für Sie zusammengefasst:

Minute Paper, Roter Kasten, Mindmaps und Spacing Effekt als Zusammenfassung in einer Tabelle

Minute Paper, Roter Kasten als Zusammenfassung in obiger Tabelle


Minute Paper, Roter Kasten, Mindmaps und Spacing Effekt als Zusammenfassung in einer Tabelle

Teil 2: Mindmaps und Spacing Effekt als Zusammenfassung in einer Tabelle


Ihnen eine erfolgreiche Abiturvorbereitungszeit!
Gruß Martina Henn-Sax

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