Liebe Blogleserinnen und Blogleser,
Ökologie ist ein großer Teilbereich im Abiturfach Biologie. Die Ökologie ist auch der Teil der Biologie, den wir im Alltag ganz gezielt umsetzen können. Jeden Tag, mit jeder Tat.

Allein, ökologisch einkaufen: das ist nicht ganz so einfach, wie sich das anhört.

So kann ich zwar Biogemüse und -obst im Supermarkt kaufen, aber wenn ich dann zuhause meinen Einkauf auspacke besteht dieser zum Großteil aus „Umverpackung“. Anders als auf dem Wochenmarkt ist beim Supermarkteinkauf oftmals eine Umverpackung aus Plastik vorhanden. Der „Gelbe Sack“ zum Sammeln von Wertstoffen ist schnell gefüllt, obwohl die Absicht bestand „ökologisch“ unbedenkliche Waren zu kaufen. Über alle anderen Lebensmittel brauchen wir erst gar nicht zu reden. Alles ist eingeschweißt, in Papier oder Pappe nochmals verpackt. Gut stapelbar mit der wichtigen Werbeinfo…

 Also nur noch zum Wochenmarkt?

Wenn es um den Obst- und Gemüsekauf geht ist dies sicherlich die Beste Wahl. Waren unverpackt in den Einkaufskorb oder die gute alte Papiertüte funktionieren hier noch sehr gut. Der Nachteil: nicht jeder Tag ist Markttag. Im Zweifelsfall muss man am Samstagmorgen in die Stadt…

Alternativen drängen auf dem Markt

Denken wir einige Jahrzehnte zurück, dann gab es dort den „Tante Emma-Laden“ an der Ecke, bei dem man 300 Gramm Mehl und ein Stück Butter kaufen konnte. Das wurde dann in Papier eingeschlagen oder der Kunde hatte ein Gefäß zur Verwahrung  gleich mitgebracht. Die Zeiten haben sich geändert. Im Supermarkt wird alles gut verpackt feilgeboten, der Kunde bedient sich selbst…
Allerdings ist seit einiger Zeit eine Wende auf dem Markt zu beobachten. Supermärkte, die Waren unverpackt anbieten. Ein Beispiel ist der original-unverpackt Markt in Berlin, der bereits im September 2014 seine Türen für die Kunden geöffnet hat.
Das Besondere an diesem Supermarkt: Es gibt über 500 verschiedene Produkt im Markt. Alle diese Produkte sind unverpackt! Wer die Produktliste genau lesen möchte kann das hier tun! http://original-unverpackt.de/produkte/
Auch in Kiel, Mainz und München finden sich Märkte dieser Art.
Ein Schritt in die richtige Richtung. Die Umverpackungen direkt vermeiden ist ein riesiger Schritt in Sachen ökologischer Einkaufen. Wo keine Umverpackung ist, werden Rohstoffe direkt eingespart. Umweltprobleme werden sozusagen direkt an der Wurzel bekämpft. Die große Gebinde müssen auch irgendwie zum Supermarkt kommen aber die Einzelverpackung entfällt.
Ich hoffe dass die Beispiele aus Berlin und Co. bald in jeder deutschen Großstadt anzutreffen sind!
Beste Grüße
Martina Henn-Sax

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