Liebe Blogleser,
Fachwissen ist das eine, das Lösen der Abituraufgaben etwas ganz anderes! Diesen Satz haben sie wahrscheinlich schon einige Male hier auf dem abiturlernen-Blog gelesen. Aber genau so ist es, vor allem in Fächern wie z.B. Chemie, das nur bei gutem fachlichem Verständnis und der Fähigkeit die gestellten Aufgaben optimal zu lösen mit einer guten Abiturnote belohnt wird.
Wir haben eine kleine dreiteilige Serie über das Chemieabitur in Niedersachsen für Sie zusammengestellt. Im ersten Teil haben wir uns das ChemieAbi ganz grundsätzlich angesehen. Unter dem Motto „Was-Wann-Wie“ erfahren Sie in diesem Blogartikel alles grundlegende zu ihrer Chemieabitur-Prüfung.
Unser Blogartikel heute befasst sich mit den Chemie-Abituraufgaben aus Niedersachsen. Die grundsätzliche Frage: „Wie sind Chemie-Abituraufgaben aufgebaut?“ steht dabei im Mittelpunkt.

Wie sind Chemie-Abituraufgaben aufgebaut?

Eine ganz markantes Kennzeichen der niedersächsischen Abituraufgaben ist ihre themenübergreifende Struktur! Es gibt keine Abituraufgabe, die nur ein oder zwei Halbjahre Ihrer Qualifikationsphase abdecken würde. Alle Halbjahre werden in die Vorschläge mit einbezogen. Auf Lücke lernen ist in Niedersachsen NICHT möglich!
Sie haben sie Auswahl aus zwei Aufgabenvorschlägen, die aber alle beide themenübergreifend gestellt sind! Die Inhalte umfassen die verbindlichen Vorgaben des Kerncurriculums Chemie in Niedersachsen.
Innerhalb von 20 Minuten müssen Sie entscheiden welchen dieser Vorschläge Sie bearbeiten werden.

Aufgabenstruktur der Chemie-Abituraufgaben in Niedersachsen

Die Aufgabenstruktur ist zum Großteil auf die Vorgaben in den EPAs zurückzuführen. EPA steht für Einheitliche Prüfungsanforderung in der Abiturprüfung und wurde schon 1989 von der Kultusministerkonferenz zusammengestellt. Hier ist auch das themenübergreifende Arbeiten vorgesehen.
In Niedersachsen wird das themenübergreifende Arbeiten aber deutlich strenger ausgelegt als in anderen Bundesländern. Das ist zum einen ein Vorteil: Sie werden nicht nach Details gefragt, sondern ihr Verständnis wird geprüft…umgekehrt: fehlt das fachliche Verständnis sind diese Aufgaben nur schwer zu lösen.
Die EPAs sehen Kompetenzbereiche vor, nach denen geprüft wird. Diese sind:

  • Fachwissen
  • Fachmethoden
  • Kommunikation
  • Reflexion

Das heißt, Sie müssen im Chemieabitur Fakten parat haben, Begriffe, Gesetze und Theorien kennen oder erkennen. Ebenso sollen Sie fähig sein ihr Wissen zu vernetzen. Das heißt gleichzeitig auch den „Roten Faden“  sehen und Details parat haben. Methodisch müssen Sie darin fit sein chemische Experimente zu planen, chemische Reaktionen zu interpretieren und Voraussagen formulieren können…all das in einer chemisch korrekten Fachsprache unter Nutzung der korrekten Formeln und Symbole bzw. graphischer Darstellungen. Zusammenfassend  (Kompetenzbereich Reflexion) sollen sie unterschiedliche Perspektiven einnehmen können und gesellschaftliche Relevanz und Bedeutung beleuchten können.
All das findet sich auch in den Chemie-Abituraufgaben wieder. In

  • Materialbezogenen Aufgaben -> hier erhalten Sie z.B. Grafiken oder Summenformeln um mit deren Hilfe die Aufgabe zu lösen
  • Experimentbezogene Aufgaben -> ca. 1/5 der Aufgabe bezieht sich auf Experimente die im Unterricht durchgeführt wurden
  • Rechenaufgaben -> chemisches Rechnen und Anwenden von Gesetzen wie z.B. dem Massenwirkungsgesetz
  • Alltagsbezogene Aufgaben ->ein im Alltag bekanntes Problem wird Thema der Aufgabe
  • Aufgaben zur chemischen Zeichensprache -> hier werden Strukturformeln etc. von ihnen verlangt
  • Aufgaben zur ökonomisch-ökologischen Problemstellungen -> strukturierte Darstellung der Wirkung bzw. Konsequenz von Chemie auf die Umwelt wird eingefordert

Wow! Viel wird von Ihnen verlangt! Wie strukturieren Sie all diese Anforderungen in den Chemie-Abitur-Aufgaben für sich?

Ein Blick auf die Operatorenliste bringt erste Hilfestellungen. Die Operatoren zeigen Ihnen welchen Anforderungsbereich sie in dieser Teilaufgabe abdecken sollen. Das ist eine große Hilfestellung um effizient und erfolgreich eine Chemie-Abituraufgabe abzuarbeiten.
Machen Sie sich einen Lernplan! Nehmen Sie sich das Kerncurriculum zur Hand -> Welche Fachinhalte sind gefragt? Welche Kompetenzen werden von Ihnen verlangt. Und los geht’s!
Wenn das nicht ganz so übersichtlich für Sie ist empfehlen wir Ihnen unseren dreitägigen Abitur-Intensivkurs! In drei Lerntagen werden Sie den gesamten abiturrelevanten Lernstoff nochmal wiederholen, Lösungsstrategien für Chemie-Abituraufgaben erarbeiten und diese umsetzen. Maximal trainiert können Sie dann sicher in ihre Chemie-Abiturprüfung gehen! Ihnen ganz viel Erfolg dabei!
Informationen erhalten Sie auf unseren Intensivkursseiten bzw. in einer unverbindlichen telefonischen Beratung (0551-3887203)!
Mit besten Grüßen
Martina Henn-Sax


Hallo Frau Henn-Sax,
ich möchte mich auch nochmal bei Ihnen und Ihren Kollegen bedanken. Der Abitur-Intensivkurs hat mir wirklich sehr geholfen. Ich habe mich um ganze vier Punkte verbessert!!! Von 7 auf 11 (Chemie). Dadurch hat sich auch mein gesamter Schnitt verbessert. Der Kurs hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich hoffe, dass er den anderen Abiturienten auch geholfen hat. Für mich geht es ab dem 01. 10. ins duale BWL-Studium, welches ich in Heilbronn absolvieren werde. Vielen Dank für alles. Ich werde Ihren Kurs auf jeden Fall weiterempfehlen.
Viele Grüße TEILNEHMERIN CHEMIE ABI-INTENSIVKURS 2016
Sehr geehrte Frau Dr. Henn Sax, sehr geehrter Johannes Füllgrabe,
 
ich möchte mich für das super Wochenende, das ich in Göttingen geniessen konnte, bedanken. Der Chemiekurs hat mir sehr gut gefallen und mir im Abitur sehr geholfen.
Dank Ihrer Hilfe habe ich das Chemie Abitur gemeistert und das Abitur bestanden. Ich habe 8 Punkte in der Chemieprüfung geschrieben(was eine MASSIVE STEIGERUNG von meinen alten Leistungen ist) und habe einen Abidurchschnitt von 2,4 erreicht!!! Vielen, vielen, vielen Dank dafür.
 
Mit herzlichen Grüßen TEILNEHMER CHEMIE ABI-INTENSIVKURS 2015
Genau diese Rückmeldungen sind es, die uns immer wieder auf eine Neues motivieren Ihnen den Lernweg zum Abitur so strukturiert und effizient wie möglich zu unterstützen. Die Rückmeldungen unsere Teilnehmer geben dem 3-Tages-Lernprinzip recht!
Gerne unterstützen wir auch Sie im Prüfungsjahr 2017!

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