So schnell vergeht die Zeit … eben waren noch Sommerferien und nun ist schon wieder Zeugnistag!

Zeugnistag: des einen Freud, des anderen Leid

Während sich die einen über gute Noten und mögliche Belohnungen durch die Eltern freuen, fürchten sich die anderen vor diesem Tag! Die lange gehegten Befürchtungen werden wahr. Die Noten sehen leider nicht so aus, wie man sich das gewünscht hat … Statt Einsen und Zweien stehen zu viele Dreien und Vieren in der Bewertung! In der Oberstufe angekommen, wünscht man sich dann die hohen Punktzahlen. Alles, was sich um 5 Punkte abspielt, fühlt sich wie ein Blick in den Abgrund an.

Wichtig: Die Noten am Zeugnistag sagen NICHTS über Sie als Person aus!

Ganz wichtig – und das kann nicht oft genug betont werden – Ihre Noten sagen überhaupt nichts über Sie und ihre Persönlichkeit aus. Sie sind mehr als Noten und Sie sollten sich nicht über Ihre Noten definieren.

Fragen am Zeugnistag: Was ist Ihr Ziel? Was möchten Sie erreichen?

Viel besser, als sich lange über ein misslungenes Halbjahr zu grämen, ist es, nach vorne zu schauen. Was kann ich jetzt tun, dass mein nächstes Zeugnis anders aussieht?

Gleichzeitig stellt sich die Frage, ob „ich will besser in der Schule sein“ genügend motiviert, um das Ziel, „besser zu werden“, tatsächlich umzusetzen.

Ein bessere Motivation ist ein Ziel, das Sie sich setzen. Was möchten Sie erreichen? Was möchten Sie nach der Schule machen? Besonders in der Oberstufe kann das hilfreich sein. Ist es vielleicht der NC-Studiengang, der Sie reizt oder dass Sie schon immer mal in der Liga 12+ im Notenspektrum spielen wollten?

Etwas erreichen zu wollen, sich ganz konkret ein Ziel zu setzen, kann eine starke Motivation sein.

Lern- und Zeitmanagement: Neustart am Zeugnistag

Aus Fehlern lernen. Das ist nicht immer angenehm, aber sehr effizient. Allerdings kann man nur aus Fehlern lernen, wenn man sie ehrlich und offen analysiert.

Was ist falsch gelaufen im letzten Halbjahr?

Seien Sie ehrlich zu sich selbst!

Nun können Sie sich – auf Ihrer Fehleranalyse aufbauend – neu aufstellen.

Hilfreich ist dabei ein Zitat, das Albert Einstein zugeschrieben wird:

Es ist Wahnsinn, das Gleiche immer wieder zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten!

Was können Sie anders machen? Woran liegt es, dass Sie mit Ihren Noten nicht glücklich sind?

1. Die Lehrer

Ich gebe zu: Lernen hat viel mit der Persönlichkeit des Lehrenden zu tun. Mag ich meinen Fachlehrer oder Dozenten, dann geht das Lernen viel leichter und mit Spaß und Freude. Es kommt einem gar nicht so vor, als würde man lernen…es passt einfach alles. Dann gibt es aber wiederum Fachlehrer, in deren Unterricht man sich schon quälen muss. Vielleicht muss sich die arme Lehrkraft ja auch in Ihre Klasse quälen. Meist bedingt das Eine das Andere…

Trotzdem: es sind Ihre Noten und Ihre Verantwortung, welches Wissen Sie aus 12 bzw. 13 Jahren Schulunterricht mitnehmen.

Versuchen Sie sich selbst den Fachunterricht spannend und interessant zu gestalten. Noch nie war es so einfach, an Wissen heran zu kommen. YouTube-Videos, Bücher, Online-Quellen…suchen Sie sich einen Lehrer, der zu Ihnen passt. Das kann auch ein gutes Buch oder Lernskript sein, das kann der Power-Lerntag mit einem engagierten Dozenten sein, der Sie wieder „in die Spur“ bringt.

2. Ihr Lernverhalten

Das war im Unterpunkt 1 schon angedeutet: Es sind Ihre Noten und Ihre Verantwortung, welches Wissen Sie aus 12 bzw. 13 Jahren Schulunterricht mitnehmen. Das gilt ganz besonders für die Oberstufe!

Wählen Sie die Leistungskurse (eA-Fächer) und geprüften Grundkurse (gA-Fächer) nach Möglichkeit nach Ihren Interessen! Das hilft, die Motivation hoch zu halten.

Lern- und Zeitmanagement ist wie das Fachwissen aus den einzelnen Fächern lernbar! In einem umfangreichen Skript haben wir Lerntypen, -methoden und Zeitmanagement-Werkzeuge für Sie zusammengestellt. Das macht die Organisation der Lernarbeit effektiver und den Weg zum Abitur leichter.

Gerne unterstützen wir Sie auch im Rahmen von Power-Lerntagen oder Kleingruppen-Trainings Ihre Lernarbeit neu zu strukturieren.

3. Ihre persönliche Situation

Das Leben ist nicht immer einfach, Eltern lassen sich scheiden, der Freund/die Freundin verlässt einen … alles Dinge, die einem ganz schon „an die Nieren gehen“ und nicht dazu beitragen, dass man hoch konzentriert am Schreibtisch sitzt, seine Hausaufgaben abarbeitet oder sich Gedanken über den Lernplan für die nächste Klausur macht…

Wie soll man mit solchen extremen Situationen umgehen?! Holen Sie sich Hilfe.

Das kann ein Gespräch mit einer guten Freundin sein, Geschwister, die unterstützen oder professionelle Hilfe in Form eines Coaches … Wichtig ist, dass Sie sich wieder auf Ihre Aufgaben konzentrieren können und Ihre Ziele und Träume umsetzen können.

4….noch Ausreden?

Sorry für die harte Formulierung.

Beobachten Sie ihre Wortwahl. Wie denken oder reden Sie über die Schule, ihre Noten, die gewählten Fächer?

Ein „Sprachen liegen mir einfach nicht…“ verbaut Ihnen jeglichen Zugang zu Deutsch, Englisch, etc. Dabei haben Sie ein brillantes Wissen zum Thema Umweltschutz oder Gentechnologie…das sind zufälligerweise auch Themen im Englisch-Abitur!

5. Anpacken!

Ganz im Sinne von Goethe: es ist nicht nur wichtig etwas zu wissen – man muss auch tun!

Also kommen Sie ins TUN!

Ein kleiner Kniff anzufangen statt aufzuschieben ist die „NUR 10 MINUTEN-Technik“. Suchen Sie ihre Unterlagen zusammen und dann nehmen Sie sich vor, NUR 10 Minuten an einer Aufgabe zu arbeiten. Konzentriert – aber NUR 10 Minuten! Sie werden überrascht sein, wie weit Sie in dieser kurzen Zeit kommen. Meist ist man dann schon so „im Stoff drin“, dass das Weitermachen und Dranbleiben plötzlich ganz leicht fällt.

In diesem Sinne einen guten Zeugnistag!

Übrigens: wenn Sie kurz vor der Abiturprüfung stehen:

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