Physik Abitur in Hamburg – Drei Themenschwerpunkte sind abiturrelevant!

Das Bundesland Hamburg gibt jedes Jahr die Lerninhalte für die schriftliche Abiturprüfung in den Hinweisen vor. Schreiben Sie Physik Abitur in Hamburg – im Jahr 2019, so stehen diese drei Schwerpunkte auf Ihrer „Lernliste“:

  • Gravitation
  • Wellen
  • Teilchen im elektromagnetischen Feld

Unser Dozent Tom Harder wir diese Themen mit Ihnen wiederholen und an original Abitur-Aufgaben anwenden. Warum er Physik (und Mathe) so gerne unterrichtet erzählt er im Interview….

Physik Abitur in Hamburg – Tom Harder unterrichtet den Abitur-Intensivkurs

In den Frühlingsferien 2019 wird ein dreitägiger Abitur-Intensivkurs zur Vorbereitung des Physik Abiturs in Hamburg stattfinden. Maximal neun Teilnehmer können an unseren Kursen teilnehmen. Betreut werden Sie in den drei intensiven Lerntagen von Tom Harder, der den Physik Abitur-Intensivkurs in Hamburg unterrichten wird.

Tom Harder: Dozent für die Abiturfächer Physik und Mathematik (Standort Hamburg)

abiturlernen.de:  „Herr Harder: Was ist für Sie das Wichtigste in der Abiturvorbereitung?“

Tom Harder: „Ich denke das Wichtigste ist es, rechtzeitig mit dem Lernen anzufangen und sich nicht auf das Auswendiglernen zu beschränken, sondern auf die Anwendung zu konzentrieren. Bei einer Abiklausur reicht es nun mal nicht, eine Woche vorher mal reinzuschauen, vor allem nicht in Mathe oder Physik. Das Verständnis kommt durch eigene Anwendung und durch ständiges Berechnen von Aufgaben. Irgendwann kommt dann der Moment, in dem man sich fragt, warum man das alles mal so schwer fand 😉“

abiturlernen.de „Woher kommt Ihr Fachwissen? Welche Unterrichtserfahrung haben Sie?“

Tom Harder: “ Mein Fachwissen kommt einerseits natürlich aus meiner Schulzeit, doch im Studium wurde dann alles nochmal gründlich wiederholt und vertieft, vor allem in Mathe und Physik. Ich persönlich habe einfach Spaß und Interesse an diesen beiden Fächern, daher hatte ich auch nie ein Problem damit, in Lerngruppen mit anderen zu lernen. Es hat sich für mich nie wirklich wie Lernen angefühlt.

In der Schule fing es damit an, dass Schulkollegen auf mich zugekommen sind, wenn sie Fragen hatten und ich habe gemerkt, dass mir das Erklären Spaß bringt und mir auch irgendwie liegt. Daraus habe ich dann ein neues Hobby, „Nachhilfe geben“ gemacht. Während des Studiums war das bei der Schülerhilfe dann eine gelungene Abwechslung zu den Vorlesungen. Dort habe ich in kleinen Gruppen Nachhilfe gegeben, manchmal aber auch Einzelunterricht.

Außerdem habe ich im Masterstudium beim Projekt StartIng! als Mentor gearbeitet. Dabei haben Erstsemester eine Aufgabe bekommen und über 2 Wochen bearbeitet. Ich war dabei derjenige, der die Gruppe durch das Projekt geführt hat und für Fragen und Tipps bereitstand. Die wohl schönste Erfahrung während des Studiums.

Zum Ende des Studiums hatte ich mehr und mehr den Drang, nochmal ein Abenteuer zu erleben und habe mich auf nach Neuseeland, das Land der Hobbits gemacht. Dort habe ich als Verkäufer gearbeitet und, nachdem ich eingearbeitet war, neuen Kollegen Produkt- und Verkaufsschulungen gegeben. Eine sehr interessante Erfahrung, vor allem der ständige Kontakt mit Menschen hat mir sehr gut gefallen.

Nun bin ich wieder zurück in Hamburg und habe in dieser Zeit schon einige Schüler beim Abitur begleitet und auf Klausuren sowie das mündliche Abitur vorbereitet. Das hat immer super Spaß gebracht. Besonders gut an der Arbeit mit Abiturienten gefällt mir, dass man es mit Schülern zu tun hat, die auch „wollen“, Einsatz zeigen und natürlich Fragen stellen. Wohl mit das Wichtigste beim Lernen!“

abiturlernen.de „Was gefällt Ihnen am besten an Ihrer Dozententätigkeit?“

Tom Harder: „Neben der Tatsache, dass ich einfach Spaß an Mathe und Physik habe, gefällt mir der Kontakt mit Menschen bzw. Schülern sehr. Meiner Erfahrung nach sind Abiturienten sehr lernbegierig und zeigen viel Einsatzbereitschaft. Ich glaube manchmal liegt das Problem einfach darin, dass zwischen Schülern und Lehrern zu viele „Jahre“ liegen und dadurch Inhalte nicht verständlich rüberkommen. Ich glaube, dass ich als junger Nachhilfelehrer diese Lücke sehr gut schließen kann. Es ist einfach etwas anderes, wenn man einen „Kumpeltyp“ hat, den man Fragen kann und nicht immer nur den „erwachsenen“ Lehrer. Eine große Freude ist es, im Nachhinein eine Nachricht mit einem „Dankeschön“ zu bekommen,  weil die Klausur gut lief 😉“

abiturlernen.de „Was ist für Sie die größte Herausforderung in Sachen Abiturvorbereitung?“

Tom Harder: „Ich denke es ist schwer, die richtige Mischung zwischen Lernen, Ausgleich und Entspannung zu finden. Ich kann mich erinnern, dass einige Schulkollegen damals wochenlang nichts gemacht haben, als zu lernen und ihre Hobbies komplett aufgegeben haben für die Zeit. Meiner Meinung nach ist das der falsche Ansatz. Es ist natürlich wichtig, sich Zeit zum Lernen zu nehmen und vor allem rechtzeitig damit anzufangen. Das bedeutet aber nicht, dass man alles andere vernachlässigen muss. Du hast bisher zweimal pro Woche Fußball gespielt? Dann mach weiter damit! Es ist wichtig, neben dem Lernen den Kopf frei zu kriegen und sich nicht zu verrückt zu machen. Nur so kann man das gelernte vertiefen und langfristig dabeibleiben.

abiturlernen.de: „Zum Schluss: Ihr Tipp für die Schülerinnen und Schüler mit Physik-LK! Wie ist ein sehr gutes Abitur mit wenig Aufwand möglich?“

Tom Harder: „Wenn man, wie ich, zu den 99% der Schüler gehört, die nicht„hochbegabt“ sind, dann hilft es in Physik (und auch in den anderen Fächern) leider nichts…. Man muss sich hinsetzen und lernen. Allerdings hat die Erfahrung an mir selbst und auch bei Schul- und Studienkollegen gezeigt, dass Physik (zum Glück!!!) kein Fach zum auswendig lernen ist. Klar ist es nicht verkehrt, die ein oder andere Formel parat zu haben und das nötige Fachwissen (Begriffe, Definitionen) zu können, allerdings ist eine Physikklausur kein Vokabeltest. Die Klausur prüft, ob du den Stoff anwenden kannst und dass kannst du auch nur genau so lernen. ANWENDUNG!

Im Studium hat sich für mich und meine Kommilitonen folgendes als am wertvollsten herausgestellt:

  1. Suche dir eine Lerngruppe. Das bringt erstens mehr Spaß und es ist immer irgendeiner dabei, der sagt: „Jetzt versteh ich den Sch***!“ und es den anderen erklären kann.
  2. Das Internet ist voll mit Aufgaben. Orientiere dich daran. Löse Aufgaben, Aufgaben, Aufgaben. Das bisschen, was man auswendig können muss kommt dann von ganz alleine. Ein Skript ist in Physik nur ein Nachschlagewerk, aber kein geeignetes Vorbereitungsmittel.
  3. Mache dir während des Lernens eine Formelsammlung, wo du dir Begriffe und Formeln sowie Stichsätze aufschreibst. Egal, ob du die dann in der Klausur benutzen darfst oder nicht – bis dahin hast du das dann auch so drauf. Aber die Sammlung hilft dir ungemein dabei herauszufinden, was wichtig ist und was nicht.
  4. Gönne dir Pausen! Ich selbst habe oft zu Studienzeiten bis mittags gelernt und dann erstmal etwas völlig anderes gemacht – Schwimmen, Kochen, Fitness, oder mit dem Hund spazieren gehen. Egal, mach etwas, damit du zwischendurch auch mal den Kopf frei kriegst und lerne dann später weiter.
  5. Such dir Hilfe und stelle Fragen! Frag Freunde, deinen Lehrer, deinen Dozenten oder sonst wen. Aber traue dich, Fragen zu stellen!“

abiturlernen.de „Lieber Herr Harder, vielen Dank für Ihre Anregungen! Lernen durch fragen und Lernen durch Lehren sind wichtige Aspekte in der Abiturvorbereitung! Ich bin sicher, dass die Teilnehmer Ihres Physik Abitur-Intensivkurses viel von Ihnen profitieren können und freue mich auf viele gemeinsame Kurse mit Ihnen als Dozent!“

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